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© Hoshi Yoshida

 

Es war eine lange Saison, es gab Höhen und Tiefen...

Mit den Standardsätzen könnte ich jedes Jahr meinen Bericht starten, aber zuerst einmal möchte ich sagen:

Es war ein schönes Jahr.

Zu den schönen Momenten zählte die deutsche Meisterschaft im Sprint (Ortenberg), wo ich mir für dieses Jahr das zweite Meisterschafts Silber holen konnte. Einen größeren Wert hat für mich die Silber Medaille der deutschen Meisterschaften im Cross Country (Saalhausen). Dieser Vize Titel trägt für mich auch noch mal mehr an Bedeutung als der aus 2014. Das U23 Feld war stärker und ich konnte sehen, dass ich einen weiteren Schritt nach Vorne geschafft habe. Dass wir einen weiteren Schritt nach Vorne geschafft haben. Gemeint ist in erster Linie mein Trainer Sebastian Mordmüller. Es sind nicht nur die Trainingspläne, die oft komplizierte Gedankengänge und viel Zeit erfordern, sondern besonders das gemeinsame Training, seine Tipps, der Spaß und seine Hilfe bei Allem die mich weiter bringen!

Einen Titel konnte ich mir in diesem Jahr bei den deutschen Hochschulmeisterschaften (Haltern) sichern.

Die Weltcup Saison startete bei mir nicht wie erhofft, doch mit den Plätzen 20., 17. & 15. war ein aufwärts Trend bei den ersten drei Weltcups in Nove Mesto (CZE), Albstadt (GER) und Lenzerheide (SUI) zu sehen.

 

 © Peter Feldhaus

 

Erstaunlich gut lief dieses Jahr der Sprint, der Saison Auftakt war für mich in Wombach (int. Bundesliga) mit Platz 2, gefolgt von Platz 1 in Heubach, jeweils Platz 4 in Titisee Neustadt und Bad Säckingen. Summa summarum brachte es mir den Gesamtsieg der XCE KMC-Bundesliga der Damen Eliteklasse. Ebenfalls den Gesamtsieg holte ich mir bei der KMC-Bundesliga, XCO der U23 Klasse.

Zur Europameisterschaft in Chies d´Alpago (ITA) im Juli wurde ich nominiert. Die Norm für die Sprint EM hatte ich in der Tasche, doch der Nationaltrainer entschied, dass die XCO Starter nicht auch beim Sprint (XCE) starten sollten. Alles hätte soweit gepasst, wäre da nicht eine Rad- & Ratlosigkeit eingetreten. Ein riesiger Schock und großer Verlust für die Nationalmannschaft, als bei der Europameisterschaft 20 Bikes über Nacht aus dem Hotel gestohlen wurden. Besten Dank an das Ghost Factory Racing Team für das geliehene Rad für das Rennen. Unter diesen Umständen war bei mir für das Rennen nicht mehr viel zu erwarten, auch wenn ich vor dem Start noch auf einen guten Tag hoffte.

 

 

Als nächster Weltcup stand für mich Val di Sole (ITA) im August auf dem Plan.

Schon nicht mit dem richtigen Gefühl reiste ich wieder nach Italien. In der Zwischenzeit konnte mir mein Sponsor glücklicher Weise ein neues Wettkampfrad besorgen.

Die Fahrer für die Weltmeisterschaft waren so gut wie fix, bei mir stand Alles noch offen. Mir war für Val di Sole eine Platzierung gesetzt, die erfüllte ich leider nicht. Dass ich dann nicht zur Weltmeisterschaft durfte, war demotivierend. Ich habe aber verstanden, dass ein Start bei der WM nicht Alles ist, wenn es nicht sein soll.

Jedoch bin ich darüber verärgert, wie mit den Entscheidungen umgegangen wird und für diese Art, das sage ich ganz offen, habe ich kein Verständnis. Bei mir stellen sich einige Fragen, besonders zur Fairness.

Schlussendlich habe ich einen Haken dran gemacht, erinnere mich lieber an die echt schönen Zeiten die ich zum Beispiel in Trainingslagern mit der Nationalmannschaft erlebt habe und gebe mein Bestes zu guten Ergebnissen in der kommenden Saison.

 

 

Zum Schluss ging mein Weg für 2 Wochen nach Israel. Ich konnte viele neue Eindrücke sammeln und viel Sonne tanken, bevor es ins kühle Deutschland zurück ging.

Das Etappenrennen über 3 Tage verlangte von mir Alles ab, für mich vielleicht auch etwas zu viel. Die Hitze und die langen Distanzen mit Vollgas an 3 aufeinander folgenden Tagen haben meinem Körper zu viel abverlangt.

Es war wieder ein tolles Jahr, mit neuen Bekanntschaften, tollen Erlebnissen und viel Spaß!

Dies ermöglichen mir meine Familie und mein Team Fuji Bikes Rockets, der Nationalkader/ deutsche Sporthilfe, sowie die Fahrradschmiede Petry. Ich danke allen für die großartige Unterstützung und die wertvolle Arbeit meiner Trainer: ganz besonders Sebastian Mordmüller, aber auch Ingo Steinhöfel (Krafttraining) und Peter Schaupp (Nationaltrainer).

Großes Dankeschön auch an die zahlreichen Sponsoren, welche für die perfekte Ausrüstung sorgen.

 

 

DANKE, wir sehen uns in 2016!

Kommt alle gut über den Winter.

Eure Majlen