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30.05.2015

 

© HOSHI Yoshida

 

Von Nove Mesto aus ging es direkt weiter zum Weltcup Nr. 2 dieses Jahr nach Albstadt. Schon am Mittwoch konnte ich mit René auf dem Kurs trainieren, doch mein sicheres Gefühl vom Weltcup aus Nove Mesto war irgendwie weg.

Am Donnerstag machte ich mich mit Sarah zu Fuß auf die Strecke, um die Linien der Profis anzusehen und mit René ohne Rad die Strecke zu besichtigen. Warum ich mich so unsicher fühlte ist mir nicht ganz klar, vielleicht war es auch schon der Gedanke an den Start am Samstag, der bei mir im letzten Jahr in Albstadt nach gut 30 Metern geendet hat.

An so etwas sollte man optimaler Weiser nicht denken, doch ganz frei machen von solchen Gedanken kann man sich dann auch nicht immer.

Mit etwas Ablenkung und einigen Streckenfahrten im Kopf ging die Zeit bis zum Start dann auch wieder schneller um wie gedacht. Nach meinem 20ten Platz in Nove Mesto habe ich weitere Weltranglisten Punkte sammeln können. Leider nutzten mir diese beim Heimweltcup in Albstadt reichlich wenig. Da nur die ersten 16 Gewerteten im Weltcup nach dem Ranking aufgestellt werden und danach nach Weltranglistenpunkten aufgestellt wird, konnte ich mit meinen Punkten noch nicht so einen guten Startplatz erreichen und rutschte glatt 5 Positionen nach Hinten. Nove Mesto Startplatz 33, Albstadt Startplatz 38.

© HOSHI Yoshida

 

Die Startphase wurde dieses Jahr durch eine kleine Startloop etwas verbessert, doch von einem fairen Start wie in Nove Mesto ist sie noch entfernt. Mühsam musste ich durch das Fahrerfeld nach Vorne fahren. So kam es zu Staus am Berg wo ich vom Rad runter musste, Anderen auffuhr und es wurde ein wahnsinniges gegurke. Mit ein paar harten Investitionen am Berg holte ich mir Stück für Stück die Fahrerinnen, irgendwann konnte ich auch Bergab mein Tempo fahren und dort Zeit gut machen. Die Startphase war also wirklich nicht top für mich, zudem hatte ich das Gefühl, dass sich mein Magen grade gar nicht wohlanfühlte. Zum Glück lies das Gefühl nach und ab der 2ten Runde konnte ich mein Rennen richtig starten. Es war ja lang genug, 6 ganze Runden, angepeilt hatte ich eigentlich so 5. Es war ein kleiner Schock, als Bundestrainer Peter Schaupp uns bei der Besprechung am Vorabend die Rundenzahl ankündigte. Im Nachhinein kann ich aber nur sagen, dass es für mich gut so war. Klar war es hart, das ist keine Frage, doch bis zum Ende des Rennens konnte ich Plätze gut machen. Das hat mir dann den 17. Platz gebracht.

Nach dem Rennen war ich sehr erleichtert, da ich am Anfang vom Wettkampf nicht an ein gutes Rennen glaubte. 3 Plätze verbessert zum Weltcup in Nove Mesto und am Ende doch ein gutes und sicheres Gefühl auf der Strecke.

Jetzt ist der erste Teil der Saison schon wieder abgehakt und es gilt volle Konzentration auf die Deutsche Meisterschaft am 21.06.2015 in Saalhausen.