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 23.05.2015

 

 © HOSHI Yoshida

 

Durch den Wegfall des Sprints (XCE) im Mountainbike Weltcup hat sich der gesamte Zeitplan etwas verschoben. Somit ging die weibliche U23 bereits am Samstag an den Start. Zur ungewohnten Startzeit um 16:30 Uhr eröffneten wir somit den UCI-Mountainbike Weltcup für das Jahr 2015 in Tschechien.

 

© HOSHI Yoshida

 

Die Anreise gestaltete sich komplizierter als gedacht. Ich kam leider erst am Freitag Nachmittag am Renngelände an. Schon leicht angespannt und völlig genervt von den ganzen Staus ging ich sofort auf die Strecke. Da war der Stress dann zum Glück schnell wieder vergessen. René Schmidt, unser Technik Lehrer der deutschen Nationalmannschaft, war auch noch zur späten Zeit mit mir auf der Strecke. Gemeinsamen gingen wir die einzelnen Abschnitte von dem Kurs durch. Natürlich kannte ich die Strecke aus den 3 Jahren zuvor, doch es macht viel aus mit René die Strecke durchzugehen und die Ideallinien zu üben. Es lief wunderbar, jede technische Passage ein, zwei Mal fahren und die Tipps von René gleich anwenden.

Zur späten Stunde gab ich noch eine Runde auf der Strecke Gas und fuhr mich anschließend aus. Streckenbesichtigung und Vorbelastung waren somit erledigt. Dann schnell ins Hotel, Essen fassen, zu unserem Physio Vali und danach ab ins Bett.

 

© HOSHI Yoshida

 

Am nächsten Morgen war alles ungewohnt, kein Stress, noch keine riesen Aufregung und vor allem noch ganz viel Zeit. Nach dem Frühstück und einer kleinen Tour am Morgen folgte schon das Mittagessen. Dann hieß es nur noch Flaschen richten und runter zum Renngelände fahren. Ab da an startete das übliche Programm: Warmfahren, 10 min vor dem Start in die Box, Startaufstellung und Schuss... Los ging es auf unsere 4 Runden und eine Startloop (Verkürzte breite Startrunde). Auf der Startloop konnte ich mich von meinem 33. Startplatz recht gut nach Vorne arbeiten. Zwischenzeitlich wurde mir die 11. Position reingerufen. Klar war, das werde ich nicht halten können. Leider fiel ich bis zum Ende auf den 20ten Platz zurück. Es gilt für mich also das Starttempo zu halten! Fast das gesamte Rennen kämpfte ich mit einer Canadischen Fahrerin, welche mir am Berg überlegen war. So fuhr sie immer wieder an mich ran und überholte mich öfters, sodass ich auf den letzten Metern des Berg immer viel investieren musste um in jedem Fall vor ihr in die Abfahrt zu gehen. Denn dort in den technischen Passagen war ich ihr deutlich überlegen und konnte jeweils einen Vorsprung rausfahren. Dann ging es auf die letzte Runde zu und wie man so sagt, die letzte Runde geht immer. Ich gab nochmal Alles und wollte auf keinen Fall mehr Bergauf von Hinten überholt werden. In der letzten Abfahrt gelang es mir wieder einiges an Zeit gut zu machen, wodurch es nicht mehr auf einen Zielsprint ankam. Mit meinem 20. Platz habe ich die Top 20 erreicht. Auch wenn es nicht ganz das Ziel war ist es doch schon ein Schritt in die richtige Richtung.